452 Naturhistorisches Museum
Wilde Welten entdecken
27 Mitarbeiter:innen
Das Naturhistorische Museum Mainz soll sich zu einem Ort des Dialogs und der gesellschaftlichen Teilhabe entwickeln. Neben der Vermittlung naturkundlicher Inhalte an eine breite Öffentlichkeit, stellt es zudem mit seiner umfangreichen Forschungssammlung eine wichtige Infrastruktur für die Biodiversitäts- und Klimaforschung zur Verfügung.
Amtsleitung: Dr. Bernd Herkner
Berichtszeitraum: Juli 2020 - Juni 2021
Sammlungsbestand und -zuwachs
Objekte in der Dauerausstellung
davon 98% Originale
Objekte in der Forschungssammlung
Sammlungszuwachs
1.820 Botanische Objekte
650 Geowissenschaftliche Objekte
10.400 Zoologische Objekte
Besucher:innen und Aktivitäten
Besucher:innen gesamt
Das Museum war pandemiebedingt nur an 6 vollen Monaten und unter Einschränkungen geöffnet
Museumspädagogische Veranstaltungen
Weitere Museumspädagogische Aktivitäten:
Familienbuch „Wilde Welten der Urzeit“
Broschüre Leichte Sprache
Sonderausstellungen
„Mainz in neuem Licht“ Fotoausstellung von Carsten Costard
(Februar 2020 – Oktober 2020)
„Flattering – Kunst im Vogelsaal“ von Usch Quednau und Ulla Windheuser-Schwarz
(September/Oktober 2020)
„ARTENREICH – Künstlerische Intervention im Naturhistorischen Museum“ von Anja Schindler
(Dezember 2020 – April 2021)
„Küken schlüpfen“
(März 2021)
Beiträge zu Forschungsnetzwerken
Ausgewählte Sammlungsobjekte des Museums sind mit umfangreichem Bildmaterial und Informationen im Online-Portal „museum-digital“ präsentiert. Insgesamt sind mittlerweile über 320.000 Objekte auf diesem Weg in Deutschland öffentlich verfügbar.
Die wissenschaftlichen Sammlungen des Naturhistorischen Museums sind seit 8 Jahren in der Global Biodiversity Information Facility (GBIF) erfasst. Mit 101 Mitgliedern in 64 Ländern, 1.624 Datenanbietern und über 1,888 Milliarden Einzeldatensätzen, die über das Internet zugänglich sind, ist GBIF heute das größte Biodiversitätsdatenprojekt der Welt.
Die digitalen Daten waren an vielen Stellen auch Basis für internationale, nationale und regionale wissenschaftliche Publikationen.